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Brieg
(Brzeg)
Liegt
40 km von Breslau entfernt. Im
Mittelalter war Brieg die
Hauptstadt eines Piasten
Herzogtums an der Oder. Zu den
Sehenswirdigkeiten gehören
unter anderen:
ehemaliges Herzogschloß
(es ist ein wertvoles Beispiel
der Renesaince Architektur, das
oft mit dem Krakauer Wawel
vergleichen wird), die barocke
Kreuzkirche mit einem
einzigartigen Wand- und Gewölbgemälde,
die gotische Nikolaikirche. In
dieser Stadt wurde auch der berühmte
Dirigent Kurt Mazur (ehemaliger
Direktor des Gewandhauses
Leipzig) geboren.
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Leubus
(Lubi±¿)
Hier
befindet sich das größte
ehemalige zisterzinser Kloster
Schlesiens und eine von den größten
barock Architekturanlagen in
Europa.
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Zobtenberg
(¦lê¿a)
Einst
der “heilige” Berg
der heidnischen Völker. Antike
steinerne Skulpturen sind bis
heute erhalten. Der Zobtenberg
ist der höchste Gipfel des
ganzen Territoriums zwischen
den Sudeten und dem Ural. Vom
Aussichtsturm kann man ein
herrliches Panorama bewundern.
Nördlicherseits kann man
Breslau erkennen. Hingegen südlich-
und westlicherseits breitet
sich der Blick auf die Sudeten
aus.
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Neumarkt
(¦roda ¦l±ska)
Ein
kleines Städtchen mit sehr gut
erhaltener mittelalterischer
Anlage. Zu ihr gehören die
Stadtmauer und der eizigartige
owale Marktplatz. Die Stadt
diente im Mittelalter als
Muster für die Gründung
verschiedene neue Städte in
Schlesien und Polen. Heute ist
Neumarkt berühmt durch seinen
“Schatz” –
die Sammlung der
mittelalterischen Münzen und
der Juwelen, die in den 80-er
Jahren des 20-ten Jahrhunderts
bei Ausgrabungen hier gefunden
wurden.
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Schweidnitz
(¦widnica)
Im
Mittelalter Hauptstadt eines
Piasten Herzogtums. Herzogtum
Schweidnitz war der Teil
Schlesiens, der am längsten
von der böhmischen Krone unabhängig
war. Wehrend dieser Zeit galt
Schweidnitz als die zweitgrößte
(nach Breslau) und
zweitreichste Stadt Schlesiens.
Unter den Touristen ist die
Stadt besonders durch die
Friedenskirche aus dem 17-ten
Jahrhundert bekannt, die auf
der Liste des
UNESCO-Kulturerbes steht. Zu
den Sehenswirdigkeiten der
Stadt gehört auch der Dom.
Obwohl er ein gotisches Bauwerk
ist, besitzt er eine prächtige
barocke Ausstattung und dem höchsten
Turm Schlesiens (103 m).
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Trebnitz
(Trzebnica)
Einst
ein Kurort im Katzengebirge.
War er früher und ist auch
heute ein wichtiger
Wallfahrtsort. Die Bartolomeo-
und Hedwigskirche und das
ehemalige zisterzinser Nonnen
Kloster gehören zu den ältesten
in Schlesien. Die Kirche ist
auch eine Grabkapelle der
Heiligen Hedwig von Schlesien
und ihrem Gatten Heinrich I
– Herzog der Piastenlinie.
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Rothsürben
(¯órawina)
Im
Dorf befindet sich die
ehemalige Pfarkirche, die gilt
als bestes Beispiel spätreneisance
Architektur (Mannierismus) in
Schlesien. Jetzt in Renowierung.